Optimaler Standort für Wetterstation

Die Wetterstation – Der Allzweckhelfer

Optimaler Standort für WetterstationWie warm wird es heute? Wie hoch ist die Luftfeuchtigkeit? All diese Fragen, können nicht nur Forscher beantworten, sondern im Endeffekt, Sie genauso zuhause. Mit einer sogenannten Wetterstation, können solche Werte effizient selbstständig zuhause ermittelt werden. Natürlich bietet solch ein Gerät enorme Vorteile. Es macht nicht nur viel Spaß selbstständig Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Windgeschwindigkeit ermitteln zu können, sondern vor allem ist dies ein enormer Vorteil für die Flexibilität. Natürlich ist vor allem der schnelle Aufbau ein enormer Plusfaktor, der für solch eine Wetterstation spricht. Auch wenn der Aufbau an sich alles andere als schwierig ist, dennoch gibt es hier einige Dinge zu beachten. Standort ist nicht gleich Standort und so tut man gut daran, gewisse Dinge bei der Auswahl des Standortes zu beachten. Und so soll Ihnen der nachfolgende Ratgeber entsprechend Tipps an die Hand geben, welche Standort für eine Wetterstation geeignet ist, welcher Platz eher nicht und vor allem, wo die Unterschiede bei der Platzwahl für solch eine Wetterstation sind. Wie es im Volksmund so schön heißt, der Teufel steckt gerne einmal im Detail. Und bei der Platzwahl offenbart sich diese Weisheit als folgerichtig, alleine schon in der Präzision der Messung, kann durch die falsche Platzwahl ein Nachteil entstehen.

 

Die Platzwahl der Wetterstation im inneren Bereich

Natürlich gibt es nicht DEN Garant dafür, dass die Wetterstation nachher komplett fehlerfrei arbeitet. Dennoch gibt es einige Tipps, die Sie beherzigen können, um eine fehlerfreie Aufzeichnung und Darstellung gewährleisten zu können. Zum einen, ist die Wahl des Standortes wichtig. Konkret bedeutet dies, die Wetterstation, wenn sie innen platziert werden soll, sie möglichst von direkten Wärmequellen fernzuhalten. Ob es die Heizungsrohre sind oder die direkte Bestrahlung durch die Sonne. Wenn die Basisstation bereits mit Wärme durch eben solche Faktoren in Berührung kommt, wird die Messung gewissermaßen verfälscht. Daher sollte die Basisstation, wenn sie z.B in der Wohnung aufgehangen oder aufgestellt wird, möglichst kühl und trocken aufgestellt werden. Hier kann zu Beginn bereits ein Fehler vermieden werden, welche die Messung deutlich verändern kann. Ein weiterer Faktor, welcher die Funktionen der Wetterstationen einschränken kann, ist die bauliche Situation. Befinden sich z.B Stahlträger in den Wänden, so kann eine Montage das Signal abschwächen. Hier empfiehlt es sich also, vor der festen Monate entsprechend durch Positionierung das Signal zu überprüfen und welcher Platz am besten wäre. Oft reichen schon einige wenige Millimeter aus, welche am Ende einen deutlichen Unterschied im Signal und in der Übertragung ausmachen können.

 

Die Platzwahl der Wetterstation im äußeren Bereich

Eine Wetterstationen besteht aus der eigentlichen Station und einem Empfänger, welcher in der Regel aussen angebracht wird. Wichtig ist zu beachten, empfohlen wird eine Montagehöhe von 2 Metern über dem Boden. Generell empfiehlt es sich, den Empfänger an einem kühlen und nicht zu windigen Platz abzustellen. Am besten empfiehlt sich Gras, welches nicht der knallen Sonne liegt. Also ein Standort, der möglichst klimaneutral liegt, ist hier am besten. Denn ein Fehler, welcher gerne nicht bedacht wird, ist vor allem die Tatsache, dass Hausgemäuer ebenfalls Wärme abstrahlen. Gerade im Sommer, wenn das Mauerwerk aufgewärmt ist, wird von Hause aus eine gewisse Wärme an die Umgebung abgegeben. Und hier überträgt sich dann die Wärme auf den Empfänger, welches schlussendlich auch zu einer Fehlmessung sorgt. Als Faustregel gilt: Alle Materialien, welche Wärme abstrahlen können, sollten für den Platz des Empfängers vermieden werden.

Gerade im Winter oder Herbst, durch Regenfälle bedingt, kann ebenfalls eine falsche Messung ausgelöst werden. Genauso wie der Platz des Empfängers von zu viel Wärme freigehalten werden sollte, so sollte gerade in den kalten Jahreszeiten ein Platz gewählt werden, der vor Feuchtigkeit geschützt ist. So lässt sich alleine schon den gut gewählten Platz der Montage und vor allem durch die Witterung eine falsche Messung reduzieren und so lässt sich dieses Risiko entsprechend zum großen Teil minimieren.

 

Batterien, Akkus, Empfänger, Reinigung und Sensoren

Ein Aspekt, der ebenfalls bei der Platzwahl der Wetterstation berücksichtigt werden muss, ist eben die Tatsache, dass ebenfalls die Station neue Batterien oder Akkus benötigt. Da sowohl Empfänger, als auch die eigentliche Station, durch Batterien oder Akkus mit Energie versorgt werden, muss dies ebenfalls im Auge behalten werden. Hier gilt als Empfehlung, mindestens alle 4 Wochen den Ladestand zu kontrollieren. So kann eine zuverlässige Messung gewährleistet werden. Was ebenfalls nicht vernachlässigt werden darf, ist die Reinigung. Auch die Sensoren der Wetterstation müssen entsprechend in gewissen Abständen gereinigt und gesäubert werden. Wenn sich Dreck und andere Teilchen auf die Sensoren setzen, können ebenfalls falsche Messungen entstehen. Auch hier gilt im Allgemeinen die Regel, alle 4 Woche sollten die Sensoren gesäubert und kontrolliert werden.

 

Profi Tipp

Ein Trick, welchen viele Leute nicht kennen, um die Sensoren gut platzieren zu können, ist der Baum im Garten. Dieser kleine Geheimtipp sorgt dafür, dass die Sensoren weder zu stark beleuchtet, noch zu sehr starken Feuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt sind. Falls Sie also bei der Wahl des Platzes nicht wirklich weiter wissen, empfiehlt sich eine Anbringung an einen Baum im Garten. Auch z.B am Gartenhäuschen ist eine Anbringung zu empfehlen, sofern dieser Platz nicht zu sehr von der Sonne angestrahlt wird. Liegt die Gartenlaube jedoch im Schatten, ist dieser Platz wie geeignet für die Sensoren der Wetterstation. Im Grunde kann man also sagen, werden diese Tipps beherzigt, steht einer fehlerfreien Messung der heimischen Wetterstation also nicht viel im Wege.

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